Ansparziel Weltreise

Christoph Böck
Veröffentlicht vor 6 Monaten 11 Likes 4 min. Lesezeit
Geldanlage
Mann blickt über weite Landschaft - er möchte sein Ansparziel für eine Weltreise verwirklichen

Markus ist 25 und hat ein großes Ansparziel: Mit 40 möchte er für zwei Jahre eine berufliche Auszeit nehmen und die Welt bereisen. Es ist ihm bewusst, dass er in diesem Zeitraum kein Einkommen beziehen wird. Dass Reisekosten zu bezahlen sind und dennoch Fixkosten (z. B. die zu erhaltende Wohnung) bleiben. Wie kann er das errechnete Ansparziel von rund 55.000,– Euro für seinen Traum erreichen? Einen möglichen Ansatz finden Sie hier!

Ein paar schaut am Plan in Landschaft stehend - Ansparziel Weltreise erfüllt

Markus nimmt sich einen Abend Zeit und spielt mehrere Varianten durch. Er legt seinen Berechnungen eine jährliche Ertragserwartung von 3 % zugrunde. Diese Annahme ist angesichts zu berücksichtigender Spesen und Steuern (auch interessant: Steuertipps für Familien) und des derzeitigen Nullzins-Umfelds für konservative Sparformen durchaus ambitioniert.

Markus entscheidet sich für eine chancenreichere Veranlagung, dem Fondssparen (Details dazu lesen Sie hier: Möchten auch Sie sich mittels Fondssparen Ihre Wünsche erfüllen). Er ist sich der möglichen Risiken – höhere Ergebnisschwankungen bis hin zu Kapitalverlusten – durchaus bewusst.

Wie kann Markus sein ersehntes Ansparziel erreichen?

Variante A: 50,– Euro über 15 Jahre

In der ersten Variante nimmt Markus an, monatlich 50,– Euro über 15 Jahre anzusparen.

Berechnungsergebnis: 11.340,– Euro.
(Das Ergebnis wurde mit dem Fondssparrechner auf www.rcm.at errechnet.)

Diese reichen jedoch bei weitem nicht für sein Vorhaben aus. Ansparziel weit verfehlt.

Variante B: Verlängerung: 50,– Euro über 20 Jahre

Mann sitzt auf der Couch und errechnet sein Ansparziel für die geplante Weltreise

Für Variante B verlängert Markus seine Ansparphase. Er veranlagt monatlich 50,– Euro über 20 Jahre und verlegt seine Schaffenspause auf Mitte 40.

Berechnungsergebnis: 16.380,– Euro.

Markus muss leider erkennen, dass auch so seine Weltreise nicht zu finanzieren ist und versucht sein Glück auf ein Neues:

Variante C: Aufstockung: 150,– Euro über 20 Jahre

In Variante C legt Markus für sein großes Ziel monatlich deutlich höhere Beträge zur Seite: 150,– Euro über 20 Jahre.

Berechnungsergebnis: 49.150,– Euro.

Die Augen von Markus beginnen nun zu leuchten, da das Projekt in realisierbare Nähe rückt. Jedoch – ein Teil des berechneten Betrages von 55.000,– Euro fehlt immer noch.

Variante D: 3.000,– Euro einmalig + 150,– Euro über 20 Jahre

Nach längerem Grübeln fällt Markus eine vierte Variante ein: Nachdem er seine Ansparzeit nicht verlängern und seine Weltreise nicht noch weitere fünf Jahre nach hinten verschieben möchte, versucht er, seine monatlichen Einzahlungen mit einer einmaligen Veranlagung zu ergänzen.

Markus legt 150,– Euro pro Monat über 20 Jahre an und beginnt mit einem zusätzlichen Einmalerlag in Höhe von 3.000,– Euro.

Die Lösung zum Ansparziel

Berechnungsergebnis 54.570,– Euro.

That´s it! Damit wäre Markus´ Ziel so gut wie erreicht. Sollte der jährliche Ertrag bei „nur“ 2 % pro Jahr liegen, würde sein angespartes Vermögen 48.660,– Euro betragen. Auch dies wäre eine gute Ausgangsbasis für seine zweijährige Auszeit.

Markus entscheidet sich für Plan D: eine Kombination aus einmaliger Veranlagung und monatlichem Fondssparen. Kommt zum Fondssparen ein einmaliger Anlagebetrag hinzu, kann bereits von Beginn weg der Zinseszinseffekt durch den höheren Euro-Betrag genutzt werden.

Bei „Fondssparen-only“ kommt dieser – in absoluten Beträgen betrachtet – geringer bzw. erst später zum Tragen. Die Berechnungsergebnisse zeigen: Eine anfängliche Startinvestition – auch bereits in Höhe von wenigen tausend Euro – kann das Endergebnis deutlich verbessern.

Anspartipp für Profis

Eine langfristige Ansparung in Fonds spricht zu Beginn der Ansparphase für einen höheren Aktienanteil.

Natürlich gilt es stets, seine eigene Ertrags-/Risiko-Wohlfühlbalance zu finden.

Mann rechnet mit Taschenrechner

Mit Fortdauer des Fondssparens und steigendem Volumen (und geringerer verbleibender Zeit bis zur geplanten Entnahme) kann der Aktienanteil sukzessive reduziert werden. Das bereits angesparte Fondsvermögen will nun nicht mehr zur Gänze den hohen Schwankungen des Aktienmarktes unterworfen werden.

Allgemeine Faustregel: Um so näher das Ansparziel – also der geplante Entnahmezeitpunkt – rückt, um so geringer sollte der Aktienanteil des Wertpapierdepots sein, um Kursschwankungen zu reduzieren.

Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien. Stand/Erstelldatum: Juni 2021

Ein Investmentfonds ist kein Sparbuch und unterliegt nicht der Einlagensicherung. Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten.

Raiffeisen Capital Management steht für Raiffeisen Kapitalanlage GmbH oder kurz Raiffeisen KAG

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