Wie dir diese ultimative Formel helfen kann

Christoph Böck
Veröffentlicht vor 1 Woche 7 Likes 4 min. Lesezeit
Geldanlage
Mann sitzt vor dem Laptop und freut sich - wie die ultimative Formel hilft

Du hast dich entschlossen, in Wertpapiere zu investieren, weißt aber nicht wie? Du könntest dir eine Veranlagung in Fonds vorstellen, bist aber unsicher, wie du es angehen sollst? Wie hoch dein Investment sein soll, wie die Aufteilung? Ich habe die Lösung für dich: Es gibt eine ultimative Formel, die dir helfen kann.

Mann, Frau und Kind sanieren das Haus. Eine ultimative Formel hilft beim Veranlagen.

Manfred ist 45. Er möchte für seine Kinder (8 und 10 Jahre alt) sehr langfristig anlegen. Manfred hat 72.000,– Euro angespart. Aus einer überraschenden Erbschaft erhält er 200.000,– Euro dazu. Der Großteil davon soll in den nächsten drei Jahren in die Sanierung des Hauses fließen. Aber nicht alles.

Im Zuge einer umfassenden Beratung hört Manfred über die verschiedensten Möglichkeiten: Versicherungsprodukt mit Kapitalgarantie, Immobilien-, Mischfonds und Aktienfonds. Manfred wählt den empfohlenen Aktienfonds. Die langfristig attraktiven Ertragschancen waren für die Entscheidung ausschlaggebend. Auf Wertschwankungen und Verlustrisiken wurde er im Zuge der Beratung eingehend aufmerksam gemacht. Warum an Aktieninvestments derzeit kein Weg vorbei führt, erfährst du hier.

Soll Manfred in Regionen, Länder oder Branchen investieren?

Zu sehen eine Weltkarte - soll man in Länder investieren? Diese ultimative Formel hilft dir!

Manfred ist unsicher: Soll er nun in einzelne Regionen oder florierende Branchen investieren? Warum nicht einfach? Manfred wählt einen global investierenden Aktienfonds, der nach nachhaltigen Kriterien verwaltet wird. In einem Aktienfonds befinden sich meist rund 100 Aktien. Entscheidet man sich für einen Fonds, übernimmt das Fondsmanagement die Aktienauswahl. Das Fondsmanagement beobachtet den Markt und kann entsprechend der Marktsituation reagieren.

Warum Manfred zögert

Ein Detail lässt Manfred dennoch zögern: Wann soll investiert werden? Schließlich könnten die Märkte doch morgen, in den nächsten Wochen oder auch Monaten deutlich fallen? Ein Kauf auf tieferen Niveaus zu einem späteren Zeitpunkt wäre somit günstiger. Andererseits: Da Aktienmärkte mehrheitlich – angesichts langfristig stetigem Wirtschafts- und Unternehmensgewinnwachstum – steigen, kann auch zuwarten und auf günstigere Kurse hoffen riskant sein. Lies dazu auch hier: Wann ist der beste Kaufzeitpunkt?. Schließlich erfährt Manfred, wie ihm diese Formel – die ultimative Investmentformel – beim Investieren Klarheit schafft:

Die ultimative Formel: 30/70/24/>10

  • 30 % des Investments (in Manfreds Fall 21.600,– Euro) werden sofort investiert
  • 70 % (die restlichen 50.400,– Euro) werden stufenweise investiert
  • z.B. über die nächsten 24 Monate verteilt
  • 10 Jahre Behaltedauer: Man sollte mindestens 10 Jahre (idealerweise noch viel länger) im Fonds investiert bleiben.

Die Strategie der Formel

Betrachten wir die möglichen Entwicklungen anhand von drei Szenarien näher:

Mann am Laptop, schreibt - wie dir die ultimative Formel beim Investieren hilft

Szenario 1: Erstinvestment + fallende Aktienkurse

Fallen nach dem 30 %igen Erstinvestment die Aktienkurse über Monate, wird durch die Verteilung der restlichen 70 % auf die nächsten 24 Monate möglicherweise günstiger zugekauft. Während der bereits investierte Teilbetrag an Wert verliert, können die weiteren Investments auf tieferen Kursniveaus erfolgen. Der durchschnittliche Einkaufskurs liegt somit unter dem Kurs des 30 %igen Erstinvestments. Dennoch darf nicht übersehen werden: In Summe bedeutet dieses Szenario einen vorläufigen Verlust. Dieser fällt jedoch geringer aus als bei einem 100 %igen Investment zu Beginn.

Szenario 2: Erstinvestment + steigende Aktienkurse

Durch das einmalige Investment von 30 % der Gesamtveranlagung wird das Risiko nicht investiert zu sein, reduziert. Besser gesagt: Sollten die Aktienmärkte steigen, ist das 30 %ige Erstinvestment ebenso im Wert gestiegen. Sollten die Aktienmärkte weiter steigen, würden die restlichen 70 % in den nächsten Monaten zu höheren Kursen veranlagt werden. Der durchschnittliche Einkaufskurs liegt somit über dem Kurs des 30 %igen Erstinvestments. Wie gesagt, es handelt sich um einen Kompromiss. Das gestaffelte Investieren hat hier einen etwas nachteiligen Effekt. Andererseits: Kursanstiege sind für Anleger grundsätzlich kaum nachteilig.

Szenario 3: Erstinvestment + stark schwankende Aktienkurse

eine schwankende Aktienkurse zu sehen

Die monatlichen Zukäufe erfolgen teilweise auf höheren, teilweise auf tieferen Niveaus als das Erstinvestment. In Summe ergibt diese Strategie womöglich keinen finanziellen Mehrwert im Vergleich zu einem „Alles-auf-einmal-Investment“. Viele Anleger fühlen sich mit einer Verteilung des Einstiegszeitpunkts dennoch wohler. Verständlich, denn das Risiko des möglicherweise „falschen“ Einstiegszeitpunkts wird auf mehrere Monate bzw. mehrere Investmentzeitpunkte verteilt.

Nach 24 Monaten ist das Kapital zur Gänze investiert. Ab diesem Zeitpunkt ist die Gesamtveranlagung den Schwankungen des Aktienmarktes unterworfen. Nach 24 Teilinvestments kann natürlich weiter investiert werden. Ein Fondssparplan – bereits ab 50,– Euro pro Monat möglich – könnte eine ideale Ergänzung zum bereits getätigten Fondsinvestment darstellen. Näheres zum Fondssparen erfährst du hier.

Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien. Stand/Erstelldatum: Jänner 2022

Ein Fonds ist kein Sparbuch und unterliegt nicht der Einlagensicherung. Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten.

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