Urban Gardening: Säen und Ernten geht auch auf kleinem Raum

Gabriela Fink
Veröffentlicht vor 8 Monaten 7 Likes 5 min. Lesezeit
Impulse
Urban Gardening - Frau und Mann haben Spaß beim Anpflanzen

Gerade in herausfordernden Zeiten kann Gärtnern zu innerer Ausgeglichenheit führen. Auch in Städten entdecken immer mehr Menschen, wie erfüllend es ist, Gemüse zu pflanzen und zu ernten. Urban Gardening ist Trend geworden.

Zuzusehen, wie aus einem winzigen Samenkorn eine Pflanze entsteht, Wachstums- und Reifungsprozesse beobachten und den Erfolg zu ernten, den man aus eigenen Stücken gesät hat, ist Balsam für Seele und Körper.

Eine Hand legt Samen in die Erde, aus denen Pflanzen wachsen - Urban Gardening ist ein neuer Trend

Auch ohne eigenen Garten kann man sich diese Art der Lebensfreude gönnen: Hier finden Sie spannende Urban Gardening-Projekte in Österreich und wie Sie das Prinzip des Anpflanzens auch anderswo nutzen können.

1. Urban Gardening im Augarten

Im Augarten wird ganzjährig ein Spektrum an gartenpädagogischen Programmen angeboten. Praktische Gartenworkshops oder spannende Führungen durch den Vielfaltsgarten für Groß und Klein finden sich hier: www.cityfarm.wien.

Dreimal wöchentlich wird eine “Gartenzeit” angeboten. Hier treffen sich alle grünen Daumen oder jene, die einen bekommen wollen und helfen bei der Gartenarbeit ehrenamtlich mit: www.cityfarm.wien/mitmachen.

Weitere Gemeinschaftsgärten in Wien
: www.biologisch.at.

2. Eisenstadt zum Anbeißen

Um Lebensqualität in Form von frischem Gemüse und Kräutern auch Eisenstädterinnen und Eisenstädtern* zu ermöglichen, die keinen eigenen Gemüsegarten haben, wurde das Projekt „Eisenstadt zum Anbeißen“ ins Leben gerufen: www.eisenstadt.gv.at.

Frisches Gemüse aus Urban Gardening geerntet

3. Oberösterreich´s Urban Gardening

In Oberösterreich sind mittlerweile rund 75 Garteninitiativen aktiv. Durch diese Begleitung von Gemeinschaftsgärten können Themen des Bodenschutzes (torffreie Erde, pestizidfreier Garten, Kompostnutzung, Mulchen…) und allgemeine Bodenbewusstseinsbildung praxisnahe und nachhaltig vermittelt werden: www.land-oberoesterreich.gv.at.

4. Gemeinschaftsprojekt Salzburg

Ziel in Salzburg ist es, in möglichst allen Stadtteilen einen für die Öffentlichkeit zugänglichen Gemeinschaftsgarten anzubieten. Neben den städtischen Gärten gibt es zwei Gärten, die von Vereinen auf privaten Flächen betrieben werden.

Inzwischen sind die Gemeinschaftsgärten auf insgesamt 9 Gärten angewachsen: www.stadt-salzburg.at.

5. Garteln in Tirol

Die Plattform www.gemeinsam-garteln.tirol bietet gemeinschaftliche Garteninitiativen in Tirol und Südtirol. Hier kann man sich auch registrieren und neue Projekte hinzufügen.

Auch von Tirols Hauptstadt Innsbruck werden zwei Gemeinschaftsgärten betrieben. Die Anmeldung für 2021 läuft, die Beete sind meist rasch vergeben – bei Interesse gleich reinschauen: www.freipflanzen.at.

6. Treffpunkt der Generationen in Bregenz

Junges Mädchen und alte Oma werken im Garten

Ein innovatives Projekt ist der Permakulturgarten mitten in der Stadt. Ein anderes Beispiel der Weinberg unterhalb der Oberstadt. Denn ein Garten in der Stadt kann noch viel mehr als selbst angebautes Gemüse und Obst liefern: Er kann auch ein Treffpunkt der Generationen sein: www.bregenz.gv.at.

7. Urban Gardening in der Wohnung

Wer kein Gemeinschaftsgartenprojekt in umliegender Nähe findet, kann auch in der Wohnung erfolgreich gärtnern. Ideal fürs Ziehen am Fensterbrett eignen sich zum Beispiel:

  • Sprossen aller Art, wie z. B. Mungobohnen und Kresse:
    Diese Pflanzen brauchen es immer schön feucht. Fürs Anpflanzen reicht ein einfaches Weckglas, bei Kresse eine flache Schale.
  • Lauchzwiebeln sowie auch Knoblauch, Bärlauch oder Porree:
    Gedeihen gut in lockerer Erde und genügend Sonnenlicht.
  • Rucola:
    Bei viel Sonnenschein wachsen die Pflanzen so schnell, dass man die Blätter bereits nach vier bis sechs Wochen ernten kann. Auch Pflücksalat eignet sich als Indoorpflanze.
  • Bohnen:
    Sehr einfach in der Pflege. Eine Rankhilfe ist erforderlich, denn Bohnen sind kleine Kletterkünstler.
Rucola ernten im Urban Gardening - säen und ernten auch in der Geldanlage

Säen und Ernten auch in der Geldanlage!

In der Geldanlage verhält es sich ähnlich wie beim Gärtnern: Von der Aussaat – der Investition – bis zur Ernte benötigt es Zeit und Geduld. Und währenddessen ist regelmäßige Pflege nötig. Bei einer Veranlagung in Wertpapierfonds übernimmt das “Daraufschauen” das Fondsmanagement.

Um eine Vielfalt zu erzielen und um in regelmäßigen Abständen Früchte zu ernten, pflanzen Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner mehrere Sorten an. Auch in der Geldanlage empfiehlt es sich, auf eine bunte Mischung zu setzen. In einem Fonds wird mit verschiedenen Samen Risiko gestreut, um mögliche Wertschwankungen zu verringern. Wie das genau mit Fonds funktioniert, lesen Sie in “Was ist ein Fonds?“. Kapitalrückgänge bis hin zu Kapitalverlusten sind allerdings auch trotz dieser Vorkehrungen nicht auszuschließen.

Nicht nur das Urban Gardening funktioniert auf kleinstem Raum. Es ist auch im kleinen Bereich möglich, in Wertpapiere zu investieren: Fondssparen können Sie bereits ab 50 Euro monatlich. Lesen Sie mehr über Fondssparen in “Möchten auch Sie sich mittels Fondssparen Ihre Wünsche erfüllen?“, um alsbald Ihre kleine, bunte Mischung bei der Entfaltung beobachten zu können.

Kind schaut Pflanze beim Wachsen zu

Genießen Sie diesen Frühling und haben Sie viel Erfolg – beim Säen und Ernten im Urban Gardening, im eigenen Garten oder auch in der Geldanlage.

Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien. Stand/Erstelldatum: März 2021

*Aufgrund der Lesbarkeit verzichten wir im Text auf das Gendern. Sämtliche personenbezogene Bezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.

Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten. Ein Investmentfonds ist kein Sparbuch und unterliegt nicht der Einlagensicherung.

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