Finanzielle Bildung für Kinder: 7 Tipps für Eltern
Finanzielle Bildung ist ein wichtiger Bestandteil der Erziehung, der oft vernachlässigt wird. Kinder frühzeitig mit den Basics des Geldmanagements vertraut zu machen, kann ihnen später helfen, gute und kluge finanzielle Entscheidungen zu treffen. Hier sind 7 Tipps, wie du deinen Kids ganz einfach finanzielle Bildung vermitteln und ihnen so eine wertvolle Grundlage für ihre Zukunft mitgeben kannst.
1. Schon vor der Schule anfangen

Je früher du deinem Kind die Grundlagen des Geldes beibringst, desto besser. Schon im Vorschulalter empfiehlt es sich, Kinder beim Einkaufen auf Preise von Lebensmitteln, Spielzeug oder Dingen des täglichen Gebrauchs hinzuweisen und sie in kleinere Kaufentscheidungen mit einzubeziehen.
Lass dein Kind gelegentlich kleine Einkäufe selbst erledigen und bezahlen. So bekommt es ein Gefühl, wieviel etwas kostet und erhält einen Bezug zum Umgang mit Geld.
2. Offen über Geld reden
Offen über Geld und finanzielle Entscheidungen zu sprechen, lässt dein Kind eine gesunde Einstellung zum Thema Geld entwickeln.
Ab dem Schulalter kannst du deinem Kind immer wieder in kleinen Häppchen erklären, welche Ausgaben du hast und wie und warum du dein Geld auf Konten, Sparbücher oder auch andere Veranlagungsformen, wie z. B. Fonds, aufteilst. Du kannst ihm von der 6-Konten-Regel erzählen und warum es wichtig ist, sich bewusst mit Geld zu beschäftigen. Mehr über die 6-Konten-Regel findest du hier.
Je mehr du deinem Kind vorlebst, dass sowohl ein gesundes und bewusstes Leben als auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Geld zu einem erfüllten Leben führen, desto eher wird es diese Werte selbst übernehmen.
3. Mit dem Taschengeld eigene Wünsche erfüllen

Ab einem Alter von etwa 4 bis 5 Jahren sollten Kinder ein kleines Taschengeld erhalten. Dabei ist es wichtig, ihnen auch die Freiheit zu geben, sich eigene Wünsche erfüllen zu dürfen. Ein gelegentlicher Fehlkauf ist eine Erfahrung, aus der Kinder mehr lernen können, als mit allzu strenger Kontrolle.
Am besten wird das Taschengeld kontinuierlich zu regelmäßig festgelegten Zeitpunkten ausgegeben. Wird dem Kind die Erfüllung von Wünschen als angenehmes Ziel des Sparens ausreichend erklärt und dargelegt, kommt die Motivation, einen Teil des Geldes anzusparen, wie von selbst. Mehr zum Thema Taschengeld findest du hier.
4. Mit Wünschen Sparziele setzen

Kinder wünschen sich immer etwas. Ihr Kopf ist voller Ideen, wenn es um Geburtstags- oder Weihnachtswünsche geht. Nimm dies zum Anlass und erstelle für ein Spielzeug, das dein Kind sich sehnlich wünschst, das du ihm aber nicht schenken kannst oder möchtest, gemeinsam mit deinem Kind einen Sparplan.
Besonders ersehnte Wünsche motivieren dein Kind, diesen Sparplan zu verfolgen. Unterstütze es dabei, dranzubleiben und regelmäßig Geld zur Seite zu legen. Und – nicht vergessen – feiert das Erfolgserlebnis, wenn das Sparziel erreicht ist!
5. Investieren lernen
Mit etwas größeren Kindern kann man beginnen, die Basics des Investierens zu besprechen. Im ersten Schritt reicht es, aufzuzeigen, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, Geld anzulegen. Fonds sind eine gute Option, da sie eine breite Diversifikation bieten und langfristig wachsen können. Dabei muss vermerkt werden, dass der Kapitalmarkt natürlichen Schwankungen unterliegt und Fonds diesen Schwankungen – bis hin zu Kapitalverlusten – unterworfen sind.
Deshalb ist bei manchen Veranlagungsprodukten – wie z. B. Fonds – ein langer Veranlagungshorizont empfohlen.
Du kannst gemeinsam mit deinem Teenager ein kleines, reales Investmentprojekt starten und mit kleinen Beträgen in eine Geldanlage deiner Wahl investieren. Das veranschaulicht nicht nur das Thema Investieren, sondern stärkt auch eure Bindung und gibt gemeinsame Quality-Time.
6. Finanzielle Verantwortung lernen – aber wie?
Um Kindern finanzielle Verantwortung beizubringen, ist es wichtig, sie von Anfang an mit Geld in Berührung kommen zu lassen, sehr offen mit dem Thema Geld umzugehen und ihnen immer wieder Gelegenheiten zu geben, eigene Entscheidungen zu treffen und die Konsequenzen daraus erleben zu lassen.
Schon in jungen Jahren können deine Kinder mit deiner Hilfe die Erfahrung machen, dass man sich mit kleinen Beträgen – wie mit länger zusammengespartem Taschengeld – durchaus auch große Wünsche erfüllen kann. Sie lernen, wie man Prioritäten setzt, Sparpläne erstellt und wie bewusster Umgang mit Geld zu mehr Erfolg führt und nehmen dies in ihr Erwachsenenleben mit.
Wenn du etwas mehr als gute finanzielle Bildung beisteuern willst, um für deine Kinder langfristig vorzusorgen, kann das Sparen in kleinen Beträgen auch für dich interessant sein: Mit Fondssparen kannst du ab 50,– Euro für dein Kind ansparen. Für mehr Infos klicke hier: Kinder mit Fondssparen finanziell unterstützen.
7. Vorbild sein

Kinder lernen viel durch Beobachtung. Indem du selbst verantwortungsvoll mit Geld umgehst, den bewussten Fokus auf das Thema Geld und Geldanlage legst und es nicht als eine Sache, mit der man nichts zu tun haben will, abtust, offen kommunizierst und dein Kind in Geldüberlegungen einbeziehst, wird dies einen positiven Einfluss auf die finanzielle Bildung und die Zukunft deines Kindes haben und es eine gesunde Beziehung zum Thema Geld bekommen.
Dies sind nur Anregungen und Tipps, die du natürlich ganz nach deinem Ermessen einfließen lassen kannst!
Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien. Stand/Erstelldatum: Mai 2025.
Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten. Ein Investmentfonds ist kein Sparbuch und unterliegt nicht der Einlagensicherung.
Raiffeisen Capital Management steht für Raiffeisen Kapitalanlage GmbH oder kurz Raiffeisen KAG
Bildquelle: gettyimages, shutterstock.
