2021: Hoffnung auf Erholung der Wirtschaft

Stephan Meier
Veröffentlicht vor 11 Monaten 1 Likes 4 min. Lesezeit
Geldanlage
Frauen sind beim Shoppen: 2021 Hoffnung auf Erholung

Nach dem starken Konjunktureinbruch 2020 wird für 2021 eine kräftige wirtschaftliche Erholung erhofft. Über die weiterhin expansive Geldpolitik der Notenbanken, Asien als Wachstumsmarkt Nummer 1, die gewonnenen Chancen für Nachhaltigkeit auf allen Ebenen und vielem mehr berichten wir in unserem ersten Kapitalmarktbericht im neuen Jahr.

Die großen Notenbanken werden auch 2021 ihre extrem expansive Geldpolitik fortsetzen und diese im Zweifelsfall lieber zu spät als zu früh straffen. Das dürfte selbst im Fall eines deutlichen Inflationsanstiegs gelten. Dieser ist zwar (noch) nicht in Sicht, bleibt aber ein Risikofaktor.

Öffentliche Konjunkturprogramme werden Wirtschaft auch 2021 ankurbeln

Geschäftsleute sind unterwegs - Öffentliche Konjunkturprogramme werden Wirtschaft auch 2021 ankurbelnNeben der Geldpolitik dürften auch die bereits erfolgten und noch zusätzlich erwarteten öffentlichen Konjunkturprogramme das Wirtschaftswachstum stark ankurbeln. All diese Erwartungen geraten natürlich in Gefahr, falls die pandemiebedingten Einschränkungen noch sehr viel länger bestehen bleiben als derzeit angenommen. Die Eurozone wird voraussichtlich etwas stärker wachsen als die USA. Dafür brach die Konjunktur in der EU auch rund doppelt so stark ein wie in den USA.

Asien dürfte, angeführt von Ländern wie China und Indien, die besten Wachstumsaussichten haben, auch weit über 2021 hinaus. Maßnahmen gegen den Klimawandel und für mehr Nachhaltigkeit werden weiter zunehmen und auch auf den Finanzmärkten noch weiter an Bedeutung gewinnen.

Guter Jahresausklang am Aktienmarkt

Die Aktienkurse stiegen 2020Die Aktienmärkte erlebten einen sehr positiven Jahresausklang mit Kursanstiegen auf breiter Front. Besonders stark legten im Dezember osteuropäische, österreichische und lateinamerikanische Aktien zu. Zunehmender Optimismus im Hinblick auf eine erfolgreiche Bekämpfung der Pandemie und die Aussichten auf weitere Fiskalprogramme trieben die Kurse weiter nach oben. Vor allem die Unternehmen, die sehr stark unter Pandemie und Lockdowns gelitten hatten, verzeichneten kräftige Kursanstiege.

Einen Exkurs zu Aktienbasiswissen bietet unser Kurzvideo: Aktien.

Die neuerlichen Lockdowns in Europa und die weiter steigenden Infektions- und Opferzahlen in den USA konnten die Stimmung kaum trüben. Auch nicht eine neue, offenbar sehr viel ansteckendere Mutation des Virus. Man setzt fest darauf, dass die Impfstoffe wirken und binnen weniger Monate große Teile der Bevölkerung immunisiert werden können.

Senatoren-Wahl bringt Überraschung

Zu sehen das Capitol in Washington - Senatswahl im Jänner 2021Die mit Spannung erwartete Wahl zweier Senatoren der USA in den vergangenen Tagen hat die politischen Konstellationen offenbar drastisch verändert. Und dies mit möglicherweise sehr weitreichenden Folgen. Die Demokraten werden künftig aller Voraussicht sowohl das Präsidentenamt als auch die Parlamentsmehrheit in beiden Kammern innehaben. Das ist nicht mehr das Szenario, von dem man bisher an den Märkten ausging. Es könnte einerseits große neue Konjunkturpakete bedeuten, im Gegenzug aber auch Steuererhöhungen und ein Zurückrollen vieler Deregulierungen.

Positive Kursentwicklung auch bei Anleihen

Auf den meisten Rentenmärkten legten die Kurse im Dezember abermals zu. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit eine sehr positive Kursentwicklung, die zu Jahresbeginn kaum jemand erwartet hätte. Mit den Kurszuwächsen des abgelaufenen Jahres sind die Risiko-Ertragskonstellationen für die kommenden Jahre zugleich nochmals ungünstiger geworden. Anleihen im Wert von rund 18 Billionen Dollar weisen inzwischen negative Nominalrenditen auf, so viele wie nie zuvor. Unternehmensanleihen und Schwellenländeranleihen dürften angesichts dessen und aufgrund ihres Renditevorteils gegenüber Euro-Staatsanleihen weiterhin gefragt bleiben.

Gute Selektion und ein Fokus auf Qualität bleiben hier aber wichtig, denn trotz aller Unterstützungen durch Zentralbanken und Fiskalpakete sind etwaige Ausfallsrisiken keineswegs völlig verschwunden.

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Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien. Stand/Erstelldatum: Jänner 2021

Die Angaben beruhen auf dem Wissensstand des Verfassers Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. zum Erstellungszeitpunkt.

Zu beachten ist, dass Prognosen keine verlässlichen Rückschlüsse auf künftige Entwicklungen zulassen.

Raiffeisen Capital Management steht für Raiffeisen Kapitalanlage GmbH oder kurz Raiffeisen KAG

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