Energie sparen mit diesen 20 einfachen Tipps

Sandra Szigeth-Popp
Veröffentlicht vor 2 Monaten 5 Likes 5 min. Lesezeit
ImpulseNachhaltigkeit
Frau und Mädchen waschen Hände - Energie sparen mit diesen Tipps

Tipps, um Energie zu sparen, sind gerade angesagter denn je. Kein Wunder – könnten uns in den kommenden Monaten doch schmerzliche Preissteigerungen in diesem Bereich bevorstehen. Wir haben das Internet durchforstet und eine Zusammenfassung der häufigsten Tipps für dich zusammengestellt.

Heute widmen wir uns den Bereichen Heizen, Warmwasser und Wäsche, nächste Woche folgen weitere Vorschläge zu Küche & Co.

Aus für den Stand-by-Modus

Einige der Tipps sind dir vielleicht schon einmal untergekommen und du hattest nur noch nicht genügend Muße, ihnen Beachtung zu schenken – aber ein Blick darauf lohnt sich:

Ein TV-Gerät, das im Durchschnitt 20 Stunden pro Tag im Stand-by-Modus läuft, hat einen Jahresstromverbrauch von knapp 110 Kilowattstunden (kWH). Unter der Annahme, dass der Preis pro kWh aktuell zwischen 0,18 und 0,27 Euro beträgt, ist somit eine Einsparung von durchschnittlich 25,– Euro pro Jahr möglich (Quelle: https://bit.ly/3LFArzJ).

Und das gilt nur für ein Gerät. Multipliziert man das Ganze mit der Anzahl der im Stand-by-Modus befindlichen Geräte im kompletten Haushalt (z. B. zweites TV-Gerät, Drucker, DVD-Player, Waschmaschine, Router usw.), ist alleine durch diese Maßnahme eine Einsparung im dreistelligen Eurobereich möglich.

Somit gilt:

Auch Kleinvieh macht Mist!

Energie sparen beim Heizen

Heizen und Warmwasser sind die größten Energiefresser in privaten Haushalten. Etwa 90 % des Energieverbrauches sind darauf zurückzuführen (Quelle: https://bit.ly/3IO0Edr). Dementsprechend groß ist hier das Einsparungspotential durch richtiges Heizen, Lüften bzw. Dämmen:

Ein offenes Fenster um durch richtiges Lüften Energie zu sparen.
  • Stoßlüften anstatt Kippen, im besten Falle mehrmals täglich für ein paar Minuten Querlüften
  • Senkung der Temperatur um 1 Grad spart in etwa 6 % Energiekosten
  • Raum ist nicht gleich Raum. Passe – wenn möglich – die Temperatur den einzelnen Zimmern an. Im Schlafzimmer spricht man von 16 – 18 Grad Wohlfühltemperatur. Ist die Küche ein eigener Raum, kann auch hier die Temperatur gesenkt werden, da die Geräte viel Wärme abgeben.
  • Nachtabsenkung aktivieren sofern möglich; jedoch die Heizung nicht ganz abstellen, da das das Auskühlen der Wände vermeidet
  • Außenjalousien bzw. Rollläden nachts schließen, um die Abkühlung so gering wie möglich zu halten
  • regelmäßiges Entlüften der Heizung für eine optimale Funktion
  • Dämmen der Außenwände hinter den Radiatoren sorgt für einen geringeren Wärmeverlust an die Wände
  • Reinigen der Heizkörper auch im Inneren
  • Radiatoren nicht verbauen, mit Vorhängen abdecken und keine Möbel direkt daneben stellen

Weniger Warmwasser spart Energie

Das Erhitzen des Wassers auf eine angenehme Wohlfühltemperatur benötigt besonders viel Strom. Schon ein paar Grad kühler bzw. weniger Wasserverbrauch, hilft beim Energie sparen:

  • Duschen anstatt Baden? Im Durchschnitt benötigt man für ein Vollbad 150 l Wasser, eine 5-minütige Dusche mit einem herkömmlichen Duschkopf verbraucht in etwa 60 l Warmwasser.
  • Bei der Nutzung eines wassersparenden Duschkopfes wird dem Wasserstrahl verstärkt Luft zugeführt. Bei gleichbleibendem Komfort wird damit die Durchflussmenge von ungefähr 12 l auf 6 bis 7 l pro Minute reduziert (Quelle: https://bit.ly/36IAdsC).
  • Um Wasser zu sparen kann auch während des Duschens das Wasser beim Einseifen bzw. Haareshampoonieren abgedreht werden,
  • bei längeren Händewasch-Prozeduren kann dies möglicherweise auch angewandt werden.

Wäsche waschen und trocknen – Tipps zum Energie sparen

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Waschen von Kleidung & Co. mit hohen Temperaturen eingebürgert. Verbesserte Geräte sowie effizientere Waschmittel machen das heutzutage nicht mehr nötig:

Im Bild sind viele bunte Wäscheklammern zu sehen, die bunte Socken halten.
  • Temperatur reduzieren bzw. Eco-Programm nutzen. Um die Geräte selbst hygienisch sauber zu halten, ist allerdings hin und wieder die Nutzung von Programmen mit höheren Temperaturen sinnvoll.
  • hartnäckige Flecken, die vermeintlich höhere Temperaturen beim Waschen nötig machen, im Vorfeld behandeln
  • vollständiges Befüllen der Waschmaschine
  • ein Wäscheständer anstatt des -trockners sorgt nicht nur für einen geringeren Energieverbrauch, es fördert durch die Befeuchtung auch das Raumklima
  • ist die Nutzung des Wäschetrockners unbedingt gewünscht, die Wäsche im Vorhinein so gut wie möglich trockenschleudern
  • Auch das Bügeleisen benötigt Strom. Deswegen nur jene Kleidungsstücke bügeln, bei denen es nötig ist.
  • Gilt nicht nur für Waschmaschine und Wäschetrockner: Beim Kauf eines neuen Gerätes auf die Energieklasse achten. Die Skala reicht von A bis G. A kennzeichnet besonders energiesparende Maschinen, G klassifiziert weniger effiziente Geräte.

Da waren schon einige Tipps dabei, die du umsetzen möchtest? Perfekt! Nächste Woche gibt es Weiteres in den Bereichen Küche, Beleuchtung und Haushalt im Allgemeinen. Viel Spaß beim Energie- und somit Geldsparen!

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Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien. Stand/aktualisiert: März 2022

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